Eine Ausstellung gegen das Vergessen
von Anna Neumann
23.06.2026
Sie ist in der Evangelischen St. Bartholomäuskirche zu sehen, nachdem sie zunächst im Kulturbahnhof Overath gezeigt wurde. Gezeigt werden Gemälde, Collagen, Werkstücke, Fotos und Texte.
Eröffnet wurde sie mit einer Andacht von Pfarrer Albi Roebke, der kurzfristig für Gemeindepfarrer Thomas Weckbecker eingesprungen war. Roebke erklärte, dass wir alle, egal welcher Herkunft, welcher Hautfarbe, welchen Geschlechts und welchen Glaubens auch immer, Brüder und Schwestern sind und dass das, was geschehen ist, nie wieder geschehen darf.
Musikalisch begleitet wurde die Andacht von Xenia Ielnikova, die mit Dietrich Bonhoeffers „Von guten Mächten“ und dem Abspann-Titel „Jerusalem of Gold“ aus dem Film „Schindlers Liste“ am Flügel begleitete. Auch der digital eingespielte Titel „Mein Name ist Mensch“ von „Ton, Steine, Scherben“ passte.
Die Ausstellung ist bis zum 5. Juli zu sehen. Die Evangelische St. Bartholomäuskirche, Bartholomäusstraße 6, ist täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet.
Nicole Swerbinka