Gerda Kayambu 2017 in Wittenberg

„Sie war Motor und geistliche Kraft“

von Redaktion EKASuR

19.12.2025

Gerda Kayambu, die ehemalige Superintendentin von Tsumeb in Namibia, ist gestorben. Ein Nachruf von Superintendentin Almut van Niekerk


Es gab sehr gute Zeiten in der Partnerschaft zwischen dem Kirchenkreis Tsumeb in Namibia und uns. Sie bestand über 40 Jahre und wurde von Haupt- und Ehrenamtlichen getragen. 2012 besuchte uns erstmals die dortige Superintendentin, Gerda Kayambu. Sie war Dean bis 31.12.2024.

All die Jahre gab es einen regen Austausch zwischen unseren Kirchenkreisen. Es gab engen Kontakt von ihr mit unserem Diakonischen Werk, dem Jugendwerk, der Notfallseelsorge und natürlich der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) in Wuppertal. 2017 feierten wir zusammen das Reformationsjubiläum beim Kirchentag in Wittenberg und Berlin.

In der Pandemie-Zeit übten wir uns im digitalen Kontakt und nahmen Anteil an Impf-Fortschritten und Hygiene-Maßnahmen, Gesundheitszustand der Gemeindeglieder und Gottesdiensten draußen. Gerda Kayambu war dabei Motor und geistliche Kraft auf der Namibia-Seite, warmherzig und erfrischend.

Sie war ein großer Fan von Martin Luther und Katharina von Bora. Bei ihrer Abreise quoll jeweils der Koffer über mit entsprechendem Material, das sie zu Hause verteilen wollte.

Für uns alle überraschend verstarb sie am 17. Dezember 2025 im Alter von 61 Jahren. Möge sie in Frieden ruhen und Jesus begegnen, wie sie es fest geglaubt hat – und in ihren Liedern mit voller Stimme besungen hat.