Ökumenischer Gedenkgottesdienst für Unbedachte

von Redaktion EKASuR

27.07.2021

Sie sind gestorben und bestattet, aber niemand nahm Notiz. Für sie gab es keine Trauerfeier, denn keiner der Lebenden hatte sich darum gekümmert.


Jetzt werden diese Frauen und Männer, die im vergangenen dreiviertel Jahr gestorben sind, im Ökumenischen „Gedenkgottesdienst für Unbedachte“ würdig verabschiedet. Das Katholische Kreisdekanat Rhein-Sieg und der Evangelische Kirchenkreis An Sieg und Rhein laden zu dem Gottesdienst am Samstag, 31. Juli, 10.30 Uhr, in der Herz-Jesu-Kapelle, Ringstraße, Siegburg.

In dem Gedenkgottesdienst, den Pastor Karl-Heinz Wahlen für das Kreisdekanat und Pfarrerin Eva Zoske für den Kirchenkreis zusammen mit ehrenamtlichen Helfern leiten, werden die Namen der Toten verlesen und in das „Buch der Erinnerung und des Gedenkens“ eingetragen. Der Gedenkgottesdienst findet statt, weil Christinnen und Christen von der unwiderruflichen Würde jedes Einzelnen überzeugt sind. Ihnen gilt der Name als unauslöschliches Merkmal der Identität und der Gottesbeziehung der Menschen.