Die Fusion von Hennef und Uckerath wird die Landkarte an Sieg und Rhein verändern.

Hennef und Uckerath fusionieren

von Anna Neumann

31.12.2025

Mit dem Beginn des neuen Jahres 2026 schließen sich zwei Gemeinden zusammen. "Hennef und Uckerath" heißt die neue, fusionierte Kirchengemeinde.


Zum Jahreswechsel fusionieren die beiden evangelischen Kirchengemeinden auf Hennefer Stadtgebiet. Zur „Evangelischen Kirchengemeinde Hennef und Uckerath“ gehören ab dem 1. Januar 2026 rund 8.000 evangelische Christinnen und Christen. Die beiden Standorte Christuskirche und Stephanuskirche bleiben. Das Gemeindeleben wird an beiden Standorten vielfältig bleiben.

Die neue Evangelische Kirchengemeinde Hennef und Uckerath feiert ihre Fusion zum Jahresbeginn. Den Auftakt bildet der Festgottesdienst am Samstag, 3. Januar, 16 Uhr, in der Christuskirche, Beethovenstraße 42, in Hennef. Im Neujahrskonzert am Sonntag, 4. Januar, 17 Uhr, in der Stephanuskirche, Burgstraße 1, Hennef-Uckerath, ist das Trio Glissando aus Stuttgart zusammen mit dem Hennefer Kirchenmusiker Maximilian Berzon zu hören. Harfe, Flöte, Posaune und Klavier erklingen in Werken von Bach, Mozart, Schubert, Brahms, Debussy, Lehar, Gershwin, Bernstein und Piazzolla.

Durch die Fusion gehören zum Evangelischen Kirchenkreis An Sieg und Rhein somit ab 1. Januar 27 Gemeinden. Landeskirchenweit reiht sich diese Fusion in eine größere Zahl ein. Insgesamt 26 Gemeindefusionen und zwei Zusammenschlüsse von Kirchenkreisen sorgen dafür, dass aus den bislang 576 Kirchengemeinden und 37 Kirchenkreisen in der Evangelischen Kirche im Rheinland zum 1. Januar 2026 dann 527 Gemeinden und 34 Kirchenkreise werden.