#FröhlicheWeihnacht – Herzliche Einladung zu den Weihnachtsgottesdiensten

von Anna Neumann

20.12.2021

Im Namen aller Gemeinden lädt Pfarrer Peter Gottke ganz herzlich zu den Weihnachtsgottesdiensten ein. "Tut Euch was Gutes! Taucht ein in den Zauber von Weihnachten!" Video und Bericht


Der Evangelische Kirchenkreis An Sieg und Rhein wirbt für den Besuch der Gottesdienste an Weihnachten. „Ich lade im Namen aller Gemeinden ganz herzlich zu den Weihnachtsgottesdiensten ein“, sagt Pfarrer Peter Gottke, er ist auch Skriba, also zweiter stellvertretender Superintendent, und Mitglied im Kreissynodalvorstand. Sein Aufruf an die Gemeindemitglieder: „Tut Euch was Gutes! Taucht ein in den Zauber von Weihnachten!“

Weil die Gemeinden erfahren und erprobt sind, die Gläubigen vor Corona zu schützen, „werben wir jetzt auch trotz der sich verschärfenden Corona-Lage. Wir tun es sehr verantwortlich“, so Gottke. In den Gottesdiensten vor Ort ist 3 G das Minimum, für viele Gottesdienste gilt 2 G, das wird auch immer sorgfältig kontrolliert; außerdem gilt immer die Maskenpflicht, auch am Platz. „Jeder kann mit seinen unterschiedlichen Sicherheitsbedürfnissen das Richtige für sich finden.“

Die Gemeinden haben sich viel einfallen lassen: Viele Gemeinden bieten Christvespern, Christmetten oder auch Familiengottesdienste open air an. Hinzu kommen vielfältige digitale Angebote. Außerdem variieren Formate und Orte: Im Hennefer Kurpark erwartet Familien mit Kindern der „Weihnachtsstationenweg“. In Friedrich-Wilhelms-Hütte gibt es ein „Weihnachtshaus“. Gottesdienstliche Spaziergänge organisieren mehrere Gemeinden.

Weihnachtsgottesdienst im Reitstall

Weihnachten im Stall – das nimmt die Stieldorfer Gemeinde wörtlich und lädt zusammen mit ihrem katholischen Pendant zum ökumenischen Familiengottesdienst in die Reithalle Gut Heiderhof in Vinxel ein – Heiligabend, 16 Uhr. Statt des Krippenspiels der Kinder werden bei der Premiere in der Reithalle Handpuppen zum Einsatz kommen.

Gemeindepfarrerin Ute Krüger verrät so viel: „Es hat sich der Esel zu Wort gemeldet, weil er sich für mindestens so edel hält wie die Pferde. Ob er mithalten kann, muss man dann mal sehen. Ich habe auch das Schaf gefragt, aber das hatte keinen Bock. Jetzt müssen wir gucken, was sich an Heiligabend im Stall an Weihnachtsgeschichte ereignet.“

„Neustart“ für Kirchenmusik

Eine Bundesförderung geht in Troisdorf in diesen Tagen auf die Zielgerade: „Neustart“ heißt das Anfang des Jahres vom Bundesmusikverband Chor und Orchester ins Leben gerufene Förderprogramm zur Wiederbelebung von Amateurmusik angesichts der Pandemie, finanziert aus dem Bundesprogramm „Neustart Kultur“ der Staatsministerin für Kultur und Medien. Kirchenmusikdirektorin Brigitte Rauscher: „Ich bin eine der Glücklichen, die eine Förderung bekommen hat.“

Um allen Ungewissheiten zu begegnen, war sie im Frühjahr mit einem hybriden Projektantrag ins Rennen gegangen. Die Troisdorfer Kantorin hatte die Realisierung der Weihnachtsgeschichte mit der Kinderkantorei sowohl als digitales Angebot, als auch als Bühnenprojekt an Heiligabend in den Gottesdiensten geplant. Zweigleisig also.

Nun sind einzelne Videos bereits online. Und wenn alles gut geht, wird das Stück „Alles war stockdunkel und still“ an Heiligabend in den Gottesdiensten um 13.30 und um 15 Uhr auch präsent aufgeführt. Brigitte Rauscher, die auch Vorsitzende der Chorverbandes in der Evangelischen Kirche im Rheinland ist, bilanziert das Neustart-Programm so: „Die Botschaft lautet: Es sind besondere Zeiten, aber es gibt vieles, das in diesen besonderen Zeiten auch möglich ist.“

„Geschenk“ für Jugendliche

Stichwort hybrid: „Das Geschenk“ ist der Gottesdienst für Jugendliche um 18 Uhr in der Troisdorfer Johanneskirche betitelt. 120 Plätze wird es in der Kirche geben – und alle anderen können den Livestream verfolgen. Simon Schilling, Jugendleiter in Troisdorf und auch Mitglied im Kreissynodalvorstand, berichtet, dass es Weihnachten 2020 einen ersten Livestream „mit einfachsten Mitteln“ gab. „Wir haben im Laufe des Jahres viel ausprobiert, neue Dinge angeschafft.“ Nun werde Heiligabend ein „deutlich professionellerer Livestream“ gesendet. Digitalisierungsschub eben.

Pfarrer Gottkes Beobachtung lautet: „Ich glaube, dass die Menschen insgesamt sehr vorsichtig sind.“ Andererseits sei es für die Menschen inzwischen „eine Selbstverständlichkeit, mit Impfpass und Personalausweis in die Kirche zu gehen“. Und die Maskenpflicht sorge für Sicherheit. „Deshalb kann ich guten Gewissens sagen: Man kann da hingehen.“ Anders, als wenn man auf dem Weihnachtsmarkt zusammensteht und Glühwein trinkt, denn dann nimmt man die Maske ja ab. „Darum noch einmal: Ein herzliches Willkommen zu den vielfältigen Gottesdienstangeboten unseres Kirchenkreises!“

„Fröhliche Weihnacht“, das bekannte, beliebte Weihnachtslied, gehört zu den Stücken, die die Troisdorfer Kinderkantorei eingespielt hat. Den Titel nimmt der Kirchenkreis bei seiner Werbung für das Weihnachtsfest auf.

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