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Erfolgreiche Kollekte für Corona-Impfgerechtigkeit

von Anna Neumann

06.07.2021

Starkes Zeichen: Die Kollekte im Eröffnungsgottesdienst der Kreissynode hat 1.225 Euro erbracht und unterstützt das Deutsche Institut für Ärztliche Mission (Difäm) im Engagement für Impfgerechtigkeit.


Die Kollekte, sie war ungefähr doppelt so hoch wie die vorherige Synodenkollekte, geht einher mit dem Beschluss der Kreissynode im Juni zum Thema Impfgerechtigkeit: Darin kritisiert die Kreissynode die bislang ungerechte Verteilung der Impfstoffe weltweit. Der Beschluss hat primär die Politik zum Adressaten: Patentschutz auf Corona-Vakzinen soll vorübergehend ausgesetzt, produktionstechnisches Wissen via Weltgesundheitsorganisation weitergegeben und so bewirkt werden, dass Menschen auch in wirtschaftlich armen Ländern schnell geimpft werden können.

So wird das auch bei dem Difäm gesehen: Um die Menschen im globalen Süden im Kampf gegen Covid-19 zu unterstützen, braucht es einen globalen Technologietransfer, beispielsweise auch „Impf-Mutmacher“ gegen mögliche Ängste und Sorgen.

Für Impfgerechtigkeit setzt sich der Rheinische Dienst für Internationale Ökumene (RIO) ein, der u.a. für den Evangelischen Kirchenkreis An Sieg und Rhein zuständig ist. RIO-Pfarrer Helmut Müller macht sich für eine „global gerechte Versorgung mit Impfstoffen“ stark, brachte die Beschlussvorlage in die Kreissynode ein. Der Theologe ermutigt, weiter für Impfgerechtigkeit zu kämpfen, gern auch durch Spenden an das Difäm.

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