Absolvent*innen des dritten Kurses Seelsorgeausbildung für Ehrenamtliche zusammen mit Kurs- und Kirchenkreisleitung

Eine attraktive seelsorgliche Ausbildung

von Anna Neumann

11.12.2025

Sie haben ein Ohr für die seelischen Sorgen von Patientinnen und Patienten im Krankenhaus. Sie sind Ansprechpersonen für die Menschen in Altenheimen. Sie stehen Gemeindemitgliedern seelsorglich bei.


Immer mehr gut ausgebildete ehrenamtliche Seelsorgende engagieren sich für ihre Mitmenschen. Um die Versorgung im Rechtsrheinischen weiter zu fördern, bietet der Evangelische Kirchenkreis An Sieg und Rhein den inzwischen vierten Kurs „Lebensstationen begleiten“ an. Interessierte sind herzlich eingeladen zum Informationstreffen am Donnerstag, 15. Januar 2026, 18 Uhr, in der Evangelischen Kirchengemeinde Eitorf, Bahnhofstraße 17. Der Abend dient dazu, die Ausbildung genauer kennenzulernen, die eigene Motivation zu prüfen und sich dann offiziell zu bewerben. In dem Kurs sind noch ein paar Plätze frei.

Dass die Ausbildung, die sich über 100 Stunden und auf das ganze Jahr 2026 erstreckt, den angehenden Seelsorger*innen selbst große Freude und Erfüllung bereitet, wurde deutlich im Gottesdienst zum Abschluss des dritten Kurses. Der Kurs sei umfangreich und habe wirklich viel gebracht, versicherten Teilnehmerinnen in dem Gottesdienst in der Troisdorfer Johanneskirche. Sieben Frauen und zwei Männer erhielten dort am Dienstagabend ihre Zertifikate. Sie wurden von Superintendentin Almut van Niekerk und ihrem Stellvertreter, Assessor Jens Römmer-Collmann, für ihren kommenden Weg unter den Segen Gottes gestellt. Seelsorgliche Aufgaben haben einen „hohen Stellenwert in unserer Kirche“ betonte die Superintendentin.

Entsprechend anspruchsvoll und attraktiv ist die Seelsorgeausbildung konzipiert: Neben theoretischem Wissen gehört u.a. auch die eigene Persönlichkeitsentwicklung zum Kursgeschehen. Die ersten praktischen Erfahrungen werden in Supervisionen begleitet. Die verschiedenen Module der Ausbildung sind verteilt auf sechs Abende und acht Samstage. Die Leitung des Kurses liegt bei der Theologin und Supervisorin Ulrike Termath; Diakonin Gunhild Zimmermann übernimmt die Koordination.

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