Superintendentin Almut van Niekerk
Superintendentin Almut van Niekerk. Foto: Anna Siggelkow

Ein Gebet

von Almut van Niekerk

11.07.2024

Ich spreche gerne von Ferien, Gott, von Sommer, Entspannung und guter Stimmung, darüber, die Seele baumeln zu lassen. Es gelingt gerade nicht.


Ich weiß, dass das Schöne gefeiert werden muss.

Dass das Leichte und Lustige wichtig ist.

Auch eine Gabe von Dir, Du Heilige Geistkraft.

Aber ich verzweifle über diese Lage im Nahen Osten.

Meine Gedanken kommen nicht voran.

Wie kann das Leid der Menschen gestoppt werden?

 

Menschenleben in Schutt und Asche. Unermessliches Elend von Kindern und Erwachsenen in Gaza und in ganz Palästina.

Das Leid der israelischen Geiseln und ihrer Familien.

Es sind Menschen, betroffen von Hass und hässlichster Gewalt.

Alles im Namen der Gerechtigkeit.

Ich komme mir völlig hilflos vor mit meinen Ideen von Barmherzigkeit.

Jesus, Du menschenfreundliches Gesicht Gottes, vielleicht bist Du der Einzige, der der Gewalt ein Ende setzen kann? Du mit Deiner Liebe! Schau auf Dein Geburtsland.

Ich bitte Dich.