Ulrike Termath (1952-2026)

„Sie fehlt sehr“

von Anna Neumann

22.09.2026

Sie hat die Seelsorgeausbildung für Ehrenamtliche im Evangelischen Kirchenkreis An Sieg und Rhein mit ins Leben gerufen: Pfarrerin i.R. Ulrike Termath hat die Ausbildung mit konzipiert.


Alle bisherigen Kurse hat sie geleitet. Nun ist die Theologin und Supervisorin überraschend im Alter von 74 Jahren gestorben. Sie starb am 12. September auf Spiekeroog. Die Trauerfeier findet am Samstag, 26. September, 11 Uhr, in der Christuskirche, Schlossplatz 5, 57610 Altenkirchen, statt.

In Altenkirchen hatte Termath mit ihrem Ehemann gewohnt. Berufstätig war sie die längste Zeit – von 1990 bis 2016 – in Bonn. In der LVR-Klinik wirkte sie als Krankenhauspfarrerin in der Psychiatrie. Neben ihrem Mann hinterlässt Ulrike Termath Kinder und Enkel.

Sie fehle auch im Kirchenkreis An Sieg und Rhein sehr, so Pfarrer Jens Römmer-Collmann, als Assessor der stellvertretende Superintendent. Im Namen des Beirats für die Seelsorgeausbildung würdigt er Termaths langjährige Erfahrung und Kompetenz sowie ihre „wohltuend ruhige Art“, mit der sie die Ehrenamtlichen für ihre Seelsorgeaufgaben qualifizierte und viel an „hilfreicher Haltung“ dazu vorgelebt hat.

Wie es im Blick auf Termaths Tod mit der aktuell laufenden Ausbildung und dem bereits für 2027 angeplanten nächsten Kurs weitergeht, wird der Beirat zeitnah beraten und entscheiden.

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Seelsorgeausbildung für Ehrenamtliche