Weihnachten & weitere Feiertage

Liebe feiern

Das ist Kirche: Das Leben lieben, die großen Feste feiern. Im Advent steigt die Vorfreude auf Weihnachten, das Fest, bei dem die Familien zusammen sind.

Sich verlieben, sich besser kennenlernen und dann spüren: Das fühlt sich richtig an – das Abenteuer Liebe wagen, heiraten.

Nach der Geburt eines Kindes erschöpft und glücklich wie nie, die Ankunft bejubeln und zur Taufe einladen.

Evangelische Kirche ist Dein Zuhause für die Meilensteine Deines Lebens.

Christ sein – das heißt: Liebe feiern! Weil Gott die Liebe ist. Reformator Martin Luther hat einmal geschrieben: „Gott ist ein glühender Backofen voller Liebe.“

Liebe feiern – das geschieht ganz konkret bei den kirchlichen Feiertagen – vor allem an Weihnachten. An Ostern. An Himmelfahrt. An Pfingsten.

Hochzeit und Taufe sind zwei Riesen-Feste der Liebe: Ein Paar hat sich gefunden und heiratet, ein neues Menschenkind ist geboren und wird getauft.

Christinnen und Christen verschreiben sich der Nächstenliebe.
Wer immer kann, hilft anderen so gut es geht. Der geflüchteten Iranerin beim Deutschlernen helfen. Einen Mund-Nasenschutz für den Hartz-IV-Bezieher nähen. Münzen oder Scheine in den Klingelbeutel plumpsen lassen – all das ist (Nächsten-) Liebe.

Advent und Weihnachten

Weihnachten ist das berühmteste Fest der Christenheit.
Die meisten fahren nach Hause, feiern mit der Familie. Sie kehren für die Feiertage in ihre Heimatorte zurück. Du setzt Dein Kind in den Maxi-Cosi, schmierst Stullen für die Zugfahrt – auf gehts in die Weihnachtstage. Es ist die große Bonus-Zeit des Jahres mit Deinen Liebsten, reserviert für Eltern, Schwiegereltern, Geschwister, Schulfreund*innen.

Driving Home for Christmas.
So heißt ein Lied. Man kann auch sagen: Driving Home for – Volkszählung! So fing die ganze Geschichte an. Ein Paar macht sich auf den Weg in seinen Heimatort. Von wegen Ankunft – unterwegs läuft die Sache aus dem Ruder. Die hochschwangere Maria bekommt ihr Baby – und das am komplett falschen Ort: Sie bringt ihren Jungen zur Welt – auf der Durchreise. In einem Stall. Und dann ist das Neugeborene auch noch eine Riesenüberraschung.

Es ist Gott selbst, der hier buchstäblich auf und in die Welt kommt.
Gott wird Mensch – eine verblüffende Sache, die Christinnen und Christen glauben und feiern. Gott ist Jesus Christus ist Mensch. Aus Liebe. Eine neue Zeitrechnung beginnt.

Du feierst Geburtstag.
Jahr für Jahr, Deinen Geburtstag, den Deiner Liebsten. Und natürlich auch Weihnachten, diesen Mega-Geburtstag. Mit allem Drum und Dran. Vorher Advent – vier Wochen Vorfreude. Vier Wochen Sehnsucht – nach Liebe und Geborgenheit und Frieden auf dieser Welt. Vier Wochen lohnendes Warten. Adventskalender basteln. Plätzchen backen. Geschenke ausdenken. Weihnachtsbaum schmücken. Krippe aufbauen. Kerzen anzünden.

Frohe Weihnachten – auch Dir und Deinen Liebsten!

Links rund ums Thema Weihnachten

Die Weihnachtsgeschichte lesen und hören

Passion und Ostern

Ostern – das ist die Geschichte von der Auferstehung Jesu.
Christinnen und Christen feiern, dass Gott stärker ist als der Tod. Ostern hat eine tragische Vorgeschichte: Jesus wurde verhaftet und verhöhnt, gefoltert und hingerichtet. Unschuldig. Am Kreuz.

War er also doch nicht Gottes Sohn, der erwartete Messias? Dem wäre das doch nicht passiert. Trogen alle Hoffnungen? Seine Anhänger jedenfalls waren zutiefst enttäuscht.

Gott ist Jesus Christus – er hat Leid und Unrecht am eigenen Leib ausgehalten. Er ist bei allen, die leiden. Auch bei Dir.

Karfreitag ist der Tag der Kreuzigung und des Sterbens Jesu Christi. Der Tag steht im Zeichen der schieren Trauer und des bodenlosen Entsetzens über die Unmenschlichkeit und Gewalt, die Jesus erleidet.

So war das: Jesus Christus war tot.

Und dann kam Ostern.
Ein paar Frauen gingen zu Jesu‘ Grab – und es war leer. Wenig später tauchte Jesus auf. Seine verstörten Anhänger trauten ihren Augen nicht. Kapierten erst langsam das Unfassbare: Jesus ist auferstanden. Gott hat den Tod besiegt.

Gott ist Jesus Christus – er lebt und er hat das Böse überwunden. Er hat das Böse nicht bekämpft, sondern sich ihm ausgesetzt. Die Auferstehung zeigt, dass das gelungen ist. Auch für mich gilt: Ich darf auf Leben in Fülle bei Gott hoffen, auch nach meinem Tod. Ostern heißt: Leben kann neu beginnen.

Ostern ist das bedeutsamste Fest der Christenheit. Sie feiert die Auferweckung Jesu Christi von den Toten – ein zentraler Punkt des Glaubens.

Links rund ums Thema Ostern

Von der Lutherbibel zur Oster-Multimediastory

 

Weitere Feiertage

  • Die Sache ist ein bisschen verzwickt, oder nennen wir es vielschichtig. Ostern – feiern Christinnen und Christen Jesu Auferstehung. Über seine weitere Geschichte erfahren wir in der Bibel, dass Jesus zwar nicht mehr da ist, aber auch nicht wirklich weg. Denn er ist jetzt wieder bei Gott, er hat jetzt den Überblick. Das feiern Christinnen und Christen am Feiertag „Christi Himmelfahrt“.

    Himmelfahrt heißt das, weil der Himmel grenzenlos ist, ohne Mauern, ohne Stacheldrahtzäune. Christinnen und Christen feiern das – und sagen damit auch: Rechnet mit Gott. Hofft auf Gott.

    Himmelfahrt ist vierzig Tage nach Ostern, nach Christi Auferstehung, immer an ein em Donnerstag.

    Nachdem Jesus nach Ostern seine Jünger getroffen hatte, kehrt der Sohn Gottes an Himmelfahrt zu seinem Vater in den Himmel zurück. „Und als er das gesagt hatte, wurde er vor ihren Augen emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf, weg vor ihren Augen“, heißt es in der Bibel.

    >> Christi Himmelfahrt | evangelisch.de

    >> Christi Himmelfahrt | EKD

    >> Christi Himmelfahrt | EKiR

  • Gottes Geist kommt.
    Feurig und stark, manchmal auch sanft. Gott überwindet Grenzen, verbindet seine Menschen, so entsteht Gemeinschaft, Gemeinde, Kirche. Das feiern Christinnen und Christen an Pfingsten. Gottes Geist und Gottes Kraft macht Mut – auch Dir.

    Laut Bibel hatten sich an Pfingsten die Apostel getroffen. „Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Sturm und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen.“ Und alle wurde vom Heiligen Geist erfüllt. Das gab ihnen die Kraft, öffentlich von Jesus zu sprechen. Von dem, was sie mit ihm erlebt hatten. Dass er Kranke geheilt hatte. Dass er auf eine Weise predigte, die sie im tiefsten Herzen anrührte.

    Und dass er dann hingerichtet worden war – und doch wieder lebendig, auferstanden, und jetzt auf dem Ehrenplatz an Gottes Seite.

    Das Schönste ist: Gottes Geisteskraft wirkt auch heute. Manchmal versteckt, manchmal sichtbar. Diese Kraft nährt den Glauben, stärkt ihn durch alle Zweifel und Fragen. Sie macht Mut und schenkt Hoffnung und sie weckt Gemeinschaft über alle Grenzen hinweg.

    >> Das Pfingstwunder | Lutherbibel

    >> Pfingsten | evangelisch.de

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