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Was für ein Vertrauen – Impressionen vom Kirchentag in Dortmund

10.07.19

Als Kirchentagserfahrene, die seit 38 Jahren fast ohne Pause dabei ist, weiß ich es schon lange: jeder Besucher und jede Besucherin erlebt seinen/ihren individuellen Kirchentag.

Je nachdem, was ich mir für Veranstaltungen heraussuche, entsteht mein persönliches Mosaik, mein Bild mit persönlichen Eindrücken.

Was soll mein Mosaik in diesem Jahr enthalten, fragte ich mich beim Stöbern im Programm:

  • internationale Begegnungen  mit Christen aus anderen Ländern
  • interessante Gottesdienstformate
  • die Chance, von Experten persönlich etwas zum Thema „Klimawandel“ zu hören
  • die Teilnahme als ausgebildete Bibelerzählerin am Erzählzelt im Workshophaus „Bibel frei erzählt und neu gehört“
  • die Begegnung mit der gastgebenden Gemeinde, in der die Beueler Erwachsenen- und die Beueler Jugendgruppe in einer Grundschule untergebracht waren.

Als Synodalbeauftragte hatte ich mich außerdem als „Tischbegleiterin“ für das Kirchentagsgeburtstagsfest „70 Jahre Kirchentag“ gemeldet, und durfte mit dem „Erfahrungsträger“ Bischof Markus Dröge zusammen in einer „Teilzeit“ eine Kleingruppe zum Gespräch über ihre Kirchentagserfahrungen und zum Teilen von Brot, Obst und Wasser ermutigen.

Die Begegnung mit Christen aus anderen Ländern ergab sich zuerst durch die Teilnahme an einem englischsprachigen Bibliodrama zu „Hiob in der Asche“. In der Gruppe von 20 Teilnehmenden unter deutsch-finnischer Leitung kamen Menschen aus Deutschland, Südafrika, Finnland und Polen miteinander intensiv ins Gespräch.

Am Freitag fuhr ich raus in die Vorstadt. In der Lutherkirche in Hörde, gelang es einem schwedischen Pastor und einer schwedischen Diakonin und einem schwedischen Chor mit Band aus Värmland 250 Menschen bei einem komplett getanzten Abendmahlsgottesdienst gemeinsam in Bewegung zu bringen. Alle waren durch das gemeinsame Singen und Tanzen sehr erfüllt und hatten ein eindrücklich geistlich-musikalisches Gemeinschaftserlebnis.

„Von der Kohle zur Sonne“ hieß das Podium, an dem u. a. Christoph Bals von Germanwatch in Bonn, die Umweltministerinnen aus Düsseldorf und Berlin, eine Vertreterin von Fridays for Future und der Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber ins Gespräch kamen. Anwälte des Publikums ermöglichten es, eigene Fragen an die Experten einzubringen.

Genauso wichtig, wie die Chance, Personen aus Politik und Gesellschaft oder Christen aus anderen Ländern zu begegnen, war aber der Kontakt zu den Dortmunder Gastgebern.

So war für die Beueler Erwachsenengruppe das Feierabendmahl vor der romanischen Dorfkirche in Brechten unter großen Bäumen ein weiterer Höhepunkt. Hier kamen Einheimische und Gäste aus vielen Regionen Deutschlands mit den Dortmunder Gastgebern miteinander ins Gespräch. Ein schöner Abend, an dem man aus dem Trubel der Massen herauskam.

Mein persönlicher Abschluss war die entspannte Teilnahme am Abschlussgottesdienst mit 5000 Teilnehmenden im Dortmunder Westfalenpark. Vor der Kulisse der Seebühne und zwischen reizvollen Rosengärten wurde hier der „familienfreundliche“ Abschlussgottesdienst gefeiert, an dem auch viele Familien mit Kindern teilnahmen.

„Werft euer Vertrauen nicht weg“ – mit dieser Ermutigung entließ Superintendentin Kristin Jahn die Kirchentagsbesucher auf den Heimweg.

Autor: Heike Lipski-Melchior, Synodalbeauftragte für den Kirchentag, Kirchenkreis An Sieg und Rhein

 



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