Evangelischer Kirchenkreis An Sieg und Rhein

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Präses zu Besuch im Kirchenkreis: „Ich bin beeindruckt!“

13.06.19
Foto: Marlon Jungjohann
Ein Präses kommt nicht alle Tage. Dementsprechend voll war das Programm, um Manfred Rekowski die vielfältige Arbeit des Kirchenkreises vorzustellen.

Ein besonderer Tag für den Evangelischen Kirchenkreis: Am 6. Juni besuchte der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) die Gemeinden im rechtsrheinischen Kreisgebiet. So manches evangelische Projekt hat sogar Vorbildcharakter für die ganze Kirche.

Es ist kein gewöhnlicher Anblick, wenn Manfred Rekowski, oberster Repräsentant der Rheinischen Landeskirche, vor dem Eitorfer Bahnhof im Imbisswagen steht und Snacks verteilt. Hier, beim Diakonie-Projekt „GUT DRAUF-Tanke“, stehen mit ihm Superintendentin Almut van Niekerk und weitere Mitglieder des Kreissynodalvorstandes. Es herrscht gute Stimmung: ein neues Mobil wird eingeweiht. Der alte Anhänger, zu dem Jugendliche aus Eitorf und Umgebung seit 13 Jahren bislang gekommen waren und viermal die Woche Freizeit „tanken“ konnten, musste leider ausrangiert werden und dieses neue, knallorangene Gefährt tritt seinen Dienst an.

„Ich bin sehr beeindruckt von diesem mobilen Angebot, mit dem die Kirche Kinder und Jugendliche in Eitorf erreicht“, sagt Rekowski. „Das ist eine richtig geniale Idee. Dieses offene Ohr mit ganz viel Liebe, das die Mitarbeitenden für die Schüler haben, das ist klasse.“

Präses nimmt Kirchenarbeit genau unter die Lupe

Manfred Rekowski, der sein Büro in Düsseldorf hat, ist heute nicht nur für die Einweihung der „GUT DRAUF-Tanke“ in den Kirchenkreis An Sieg und Rhein gekommen. Er ist als Präses erster Sprecher der 37 Kirchenkreise mit insgesamt 2,5 Millionen Mitgliedern. Da ist es wichtig, die Arbeit der Kirchen und Dienste auch einmal vor Ort kennenzulernen. Für die Gemeinden An Sieg und Rhein nimmt er sich einen ganzen Tag Zeit. Almut van Niekerk sieht den Hauptzweck des Aufeinandertreffens im gegenseitigen Austausch und Zuhören: „Der Präses kann die tolle Arbeit, die hier im Kirchenkreis gemacht wird, wahrnehmen und wir freuen uns natürlich, seine Erfahrung aus anderen Kirchenkreisen aufzunehmen.“

„Ein Leuchtturmprojekt“

Ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung ist das Bewerbungszentrum für Geflüchtete. Seit August 2018 macht es sich hier ein Team des Evangelischen Kinder- und Jugendreferats zur Aufgabe, jungen Geflüchteten Praktikums- und Ausbildungsplätze zu vermitteln. Mehr als 50 Menschen nahmen das noch junge Angebot bereits in Anspruch, etwa die Hälfte fand daraufhin eine Stelle. Die EKiR unterstützt das Projekt mit 10.000 Euro.

In Vertretung von Bewerbungszentrumsleiterin Houda Khoffi bringen Projektmanagerin Nicole Sperrmann und Angehörige des Bewerbungszentrums Präses Rekowski ihre Arbeit nahe. Auch Nutzer des Angebots berichten von ihren Erfahrungen. Rekowski: „Hier wird deutlich, dass wir als Kirche für die Menschen da sind, besonders für solche, die unter schwierigen Bedingungen leben. Ich finde, das ist ein Leuchtturmprojekt.“

Zuletzt hatte es im Kirchenkreis einen solch hohen Besuch 2012 vom damaligen Präses Nikolaus Schneider gegeben. Einiges kann Manfred Rekowski von diesem Tag mitnehmen: „Ich habe den Eindruck, dass sich der Kirchenkreis sehr fantasievoll, sehr zielgerichtet um die Nähe zu den Menschen bemüht. Das war ein sehr anregender Tag mit vielen anregenden Begegnungen.“

 

Autor: Marlon Jungjohann

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