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Carl-Reuther-Berufskolleg veranstaltet Projekttag zum Internationalen Tag der Menschenrechte

02.12.19
Bild von nile auf Pixabay
Carl-Reuther-Berufskolleg veranstaltet Projekttag zum Internationalen Tag der Menschenrechte.

Zum Internationalen Tag der Menschenrechte findet auch in diesem Jahr ein Projekttag am Carl-Reuther-Berufskolleg des Rhein-Sieg-Kreises in Hennef statt. Zum Pressegespräch sind Medienvertreter herzlich eingeladen. Das Gespräch findet am Dienstag, dem 10. Dezember, um 10.45 Uhr, in der Aula des Städtischen Gymnasiums, Fritz-Jacobi-Straße 20, statt. Der Zeitzeuge Ibrahim Arslan nimmt zusammen mit Schulleiter Günther Au und der Superintendentin Almut van Niekerk, des Evangelischen Kirchenkreises An Sieg und Rhein, und einer Schülersprecherin am Pressegespräch teil.

Seit Mai 2018 trägt das Carl-Reuther-Berufskolleg aufgrund einer Initiative der Schülervertretung den Titel: „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ (SoR-SmC). Mit dem Preis geht eine Selbstverpflichtung einher. Bei einem Berufskolleg mit circa 2600 Schülern und 110 Lehrern aus 53 Nationalitäten bedarf es vieler engagierte Menschen, die sich im konkreten Schulalltag dafür stark machen, diese Werte in Taten umzusetzen, das Schulklima zu verbessern und über den Tellerrand einzelner Fächer hinauszuschauen. Daher begeht das Berufskolleg einmal im Jahr – immer am 10. Dezember – zum Internationalen Tag der Menschenrechte – einen Projekttag zum Thema „Deine und meine Menschenwürde: Wie schützen wir sie?!“ Schulpfarrerin Eva Zoske, des Evangelischen Kirchenkreises An Sieg und Rhein, hat den Projekttag initiiert und koordiniert ihn jährlich zum Internationalen Tag der Menschenrechte. Der Kirchenkreis An Sieg und Rhein beteiligt sich finanziell an diesem Projekttag. Pfarrerin Zoske ist Teil des sogenannten „Take-Care-Teams“ der Schule (Beratungsteam), das sich besonders im Schulalltag gegen Diskriminierungen stark macht.

Am 10. Dezember nehmen verschiedene Referenten teil, die zu unterschiedlichen Facetten des Themas einen Vortrag oder Workshop halten. Auch wird ein Teil der Schüler den Film „Nur eine Frau“ im Kurtheater ansehen, um sich mit dem Thema „Würde von Frauen“ und „Ehrenmord“ auseinanderzusetzen - in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Hennef, Anja Kuhn.

In diesem Jahr ermöglicht der Verein „Gegen das Vergessen und fĂĽr Demokratie“ einen Zeitzeugen einzuladen: Ibrahim Arslan, der einen Anschlag von zwei Neonazis auf das Haus seiner Familie in Mölln 1992 ĂĽberlebt hat. Arslan wird berichten, warum er sich trotzdem fĂĽr demokratische Werte stark macht, statt hasserfĂĽllt weiterzuleben. 

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