Evangelischer Kirchenkreis An Sieg und Rhein

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„Gesprächsräume eröffnen“: Kreissynode startet mit einer Jugendsynode

13.11.19
Foto: Ekasur
Pressegespräch zur Herbstsynode des Kirchenkreises An Sieg und Rhein ("Hintergrund", v.l.: Julia Maria Krüger (Referentin für Jugendarbeit im Ev. Kinder- und Jugendreferat), Sarala Maria Christensen (Pressereferentin), Almut van Niekerk (Superintendentin und Pfarrerin), Thomas Weckbecker (Pfarrer in Wahlscheid)

„Frieden machen“ lautet das Thema der Jugendsynode an diesem Freitag.  Mit ihr beginnt die Herbsttagung der insgesamt zweitägigen Kreissynode – eine Premiere des Evangelischen Kirchenkreises An Sieg und Rhein. Die Jugendsynode setzt sich dabei ganz besonders zusammen: Zu jedem gewohnten Mitglied der Kreissynode kommt ein Jugendlicher bzw. junger Erwachsener hinzu. Die Besetzung macht den Unterschied.

Und inhaltlich? Die Jugendsynode startet ohne Vorlagen, Vorgaben oder andere, eine Richtung weisende Vorbereitungen. Mit voller Absicht. Superintendentin Almut van Niekerk, die Theologin an der Spitze des Kirchenkreises, sagt: „Wir wollen mehr miteinander ins Gespräch kommen.“

Eine Premiere, die auf gutem Fundament aufbaut: Die Kirche habe schon immer zur Aufgabe, „Begegnungen zu ermöglichen und Gesprächsräume zu eröffnen“, erklärte die Superintendentin im Pressegespräch im Vorfeld der Synode. In dem Gespräch wies auch der Wahlscheider Gemeindepfarrer Thomas Weckbecker darauf hin, dass die evangelische Kirche eine „lange Tradition habe", nicht über, sondern mit der Jugend zu reden. Schon vor rund zwanzig Jahren gab es für die gesamte Landeskirche den „Klartext“-Prozess, Anfang dieses Jahres ebenfalls eine Jugendsynode.

Im Blick auf den Ablauf stellte die Superintendentin klar, dass „wir nicht vorwegnehmen wollen“, nicht einmal, ob es von nun an immer Jugendsynoden geben soll. Beraten wird am Freitag unter anderem auch in Kleingruppen. Mitgeredet werden kann auch live per Smartphone. Julia Maria Krüger vom Kinder- und Jugendreferat des Kirchenkreises sagt: „Unser Anliegen ist, dass am Freitag alle Beteiligten gehört werden.“ Wichtig sei Jugendlichen, ernst genommen zu werden.

Für die Gemeinde Wahlscheid kommt eine 18-jährige Schülerin, um ein Beispiel zu nennen. Für die Entsendung in die Jugendsynode konnten sich interessierte Jugendliche einfach melden und wurden dann vom Leitungsgremium autorisiert. Und so bildet jede der 33 Kirchengemeinden ein Tandem. Hinzu kommen Nominierungen durch Dienststellen des Kirchenkreises. Erwartet werden unter anderem zwei Schüler aus einem Berufskolleg, ein junger Diakoniemitarbeiter, eine Auszubildende aus der Kirchenkreisverwaltung. Insgesamt bilden rund achtzig Menschen die Jugendsynode.

Auf der Tagesordnung der Sitzung am Samstag stehen die Ergebnisse der Jugendsynode des Vorabends. Außerdem wird die Superintendentin mit dem Kreissynodalvorstand Bericht erstatten. Zum Beschluss steht der Haushalt 2020 des Kirchenkreises an. Um Partizipation dreht sich ein weiterer Tagesordnungspunkt: Dazu muss man wissen, dass die Aufsicht über die Gemeinden zu den Aufgaben der Kreissynode zählen. Das geschieht klassischerweise durch die so genannte Visitation. Diese soll zum „Beratungsinstrument zwischen Gemeinden“ und damit kooperativ umgestaltet werden.

Die Herbstsynode beginnt mit einem Abendmahlsgottesdienst am Freitag, 15. November 2019, um 16.30 Uhr in der katholischen Pfarrkirche St. Peter, Adelheidis / Schillerstraße, 53225 Bonn-Vilich. Die Beratungen beginnen anschließend im Haus der Gemeinde der Evangelischen Kirchengemeinde Beuel, Adelheidisstraße 72. Dort geht es auch am Samstag, 16. November, ab 9 Uhr weiter.

Stichwort Kreissynode

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